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1999 Schule der Frauen

von Jean-Babtiste Molliére / Deutsche Fassung von Wolfgang Deichsel (Verlag der Autoren Frankfurt)

Inhaltsangabe

Arnold will heiraten und trachtet danach das Risiko eines Ehebruchs gänzlich auszuschließen. Deshalb wurde ihm seine Zukünftige schon im Alter von vier Jahren anvertraut, die er in einem Kloster aufziehen lies. Nun wurde sie in einem Häuschen in der Stadt einquartiert, zu dem Besucher keinen Zutritt haben und wo besonders dumme Bedienstete walten. Sein Freund Christoph macht sich darüber lustig, daß Arnold sich nun „Herr von Eich“ nennt. Arnold begegnet Horazius, dem Sohn seines alten Freundes Oront, den er seit vielen Jahren nicht gesehen hat. Horazius erzählt, er habe sich in ein Mädchen namens Agnès verliebt, das von einem Sonderling namens „von Eich“ bewacht werde. Arnold horcht seinen Rivalen aus, ohne seine wahre Identität preis zu geben. Um Horazius Pläne zu vereiteln, ermahnt Arnold seine Bediensteten wachsam zu sein. Agnès berichtet ihm bereitwillig- naiv von den Freundlichkeiten des Verehrers und bittet ihn sogar, einer Ehe mit Horazius zuzustimmen. Aber Arnold erklärt Agnès, daß er selbst der für sie Auserwählte sei. Der stolze Horazius liest seinem vermeintlichen Freund einen Liebesbrief vor. Er vertraut ihm an, dass er Agnès am Abend erneut treffen wolle, was Arnold mit der schlagkräftigen Hilfe seiner Bediensteten zu verhindern sucht. Horazius ist nach der Tracht Prügel fest entschlossen, Agnès zu entführen, und bittet Arnold der Entführten Schutz zu gewähren, worauf sich dieser bereitwillig einlässt. Arnold überhäuft Agnès mit Vorwürfen und als sie sich von seiner Liebeserklärung nicht beeindruckt zeigt, läßt Arnold das Mädchen wieder von Albert abführen. Da erscheint Horazius Vater, um seinen Sohn mit der Tochter eines gewissen Heinrich zu vermählen. Die neuen Missverständnisse klären sich auf, als sich herausstellt, daß Agnès eben diese Tochter Heinrichs ist, die als Kind von ihrer Mutter zu einer Frau aufs Land gegeben wurde. So fallen väterliche Wünsche und Pläne der Kinder zusammen und Arnold geht leer aus.

 

Premiere:
Freitag, 20. August 1999 / 20.30 Uhr

Weitere Aufführungen
Samstag, 21. August 1999 / 20.30 Uhr
Mittwoch, 25. August 1999 / 20.30 Uhr
Sonntag, 29. August 1999 / 20.30 Uhr

Spieler:

ARNOLD oder Herr von Eich:Reinhard Diehl
AGNÉS ein junges Mädchen:Sabine Müller
HORAZIUS, der Liebhaber von Agnes:Roland Koob
ALBERT, Diener von Arnold:Dr. Johann L. Morlinghaus
BABETTE, Dienerin von Arnold:Gerda Brunnengräber
CHRISTOPH, Arnolds Freund:Heinz Schnitzer
HEINRICH, Christophs Schwager:Knuth Pettersson
ORONT, Arnolds Freund und Vater von Horazius:Karlheinz Boll

 

Regie: Karl-Heinz Diehl

Souffleusen: Christiane und Edith Diehl – Bühnenbild: Hans Jäger und Walter Heinz – Kostüme und Requisite: Erika Koob – Masken und Frisuren: Christa Kumpf und Ulrike Meier – Ton und Beleuchtung: Hermann Heinbach, Stephan Koob und Daniel Brunnengräber – Technische Gesamtleitung: Bernhard Adrian – Grafische Gestaltung: Hubert Brunnengräber – Öffentlichkeitsarbeit: Hans-Jürgen Brunnengräber – Kartenverkauf: Erika und Albert Koob