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2000 A Christmas Carol

von Charles Dickens / Deutsche Fassung von Marc Gruppe (VVB Verlag Norderstedt)

Inhaltsangabe

Der Geschäftsmann Ebenezer Scrooge ist seinen Mitmenschen gegenüber geizig und gefühlskalt. Weihnachten ist für ihn nur blanker Humbug. Sein fleißiger Angestellter Bob Cratchit bittet Scrooge um einen freien Tag, um Weihnachten mit seiner Familie feiern zu können. Scrooge lässt ihn nur ungern gehen und zieht ihm das Gehalt für einen Tag ab. In der Nacht vor dem Weihnachtstag erhält Scrooge Besuch vom Geist seines toten Geschäftspartners Jacob Marley, welcher ebenso geizig war wie er selbst. Jacob Marley muss als Strafe schwere Ketten mit sich herumschleppen. Er zeigt Ebenezer welche Zukunft ihm bevorsteht, wenn er sich nicht ändert und kündigt den Besuch dreier weiterer Geister an, die Ebenezer auf dem Weg der Besserung helfen sollen. Als erstes kommt der Geist der vergangenen Weihnacht und zeigt ihm, wie er Weihnachten feierte, bevor er geizig wurde. Scrooge sieht sich mit Freunden Weihnachten feiern. Er sieht aber auch, wie der Keim des Geizes ihm diese Freuden bereits vergällte, weil sie Geld und Zeit kosteten, und wie seine Geldgier und Habsucht seine große Liebe vergraulte. Der Geist der gegenwärtigen Weihnacht führt ihn ins Haus der Familie Cratchit, die ein sehr bescheidenes, aber fröhliches Weihnachtsfest verlebt. Noch bevor er das gegenwärtige Weihnachten richtig genießen kann, findet sich auch schon der dritte und letzte Geist bei Scrooge ein, der Geist der zukünftigen Weihnacht. Er führt den alten Geizhals in das Haus der armen Familie Cratchit, die um Bobs kleinen Sohn Tim, trauert. Dann wird Scrooge von dem Geist auf die Straße geführt, wo sie ein Gespräch einiger Londoner Bürger mit verfolgen. Sie reden davon, dass jemand verstorben sei und machen sich lustig darüber. Sie zeigen nicht die geringste Spur von Mitleid oder Trauer. Scrooge fragt den Geist, wer denn dieser Verstorbene war, doch ohne Worte zeigt auf einen Grabstein auf dem „Ebenezer Scrooge“ zu lesen steht. Scrooge bettelt um Vergebung und möchte sich ändern. Er schließt die Augen und findet sich nun in seinem Bett wieder und plötzlich überkommt ihn die Lebensfreude. Er eilt zum Fenster und fragt einen kleinen Jungen welcher Tag denn heute sei. Es ist Weihnachtsmorgen und Scrooge beauftragt den Jungen den größten Truthahn zu kaufen und bei Bob Cratchit abzuliefern. Darüber hinaus erhöht er Bobs Gehalt der diese plötzliche Wandlung kaum glauben kann. So wurde Ebenezer Scrooge zu einem großzügigen Menschen, er hatte viele Freunde und lebte ein glückliches Leben.

 

Premiere:
Samstag, 16. Dezember 2000 / 14.30 Uhr

Weitere Aufführungen:
Samstag, 16. Dezember 2000 / 17.30 Uhr
Sonntag, 17. Dezember 2000 / 14.30 Uhr
Sonntag, 17. Dezember 2000 / 17.30 Uhr

Spieler:

EBENEZER SCROOGE:Sebastian Koob
BOB CRATCHIT, dessen Buchhalter:Marie Bielke
CAROLINE WILKINS, Schuldnerin:Carola Rabea-Dolle
GEIST, von Jacob Marley:Rebecca Suck
FRED, Scrooges Neffe:Markus Stracke
JULIE, Freds Frau:Pia Henkelmann
SCROOGE, als Junge:Paul Schmelzing
FANNY, dessen Schwester:Janina Horlebein
SCROOGE, als junger Mann:Martina Stracke
BELLE, dessen Verlobte:Kristin Eikmeier
MR. FEZZIWIG, alter Kaufmann:Margarethe Podkowa
MRS. FEZZIWIG, dessen Frau:Ulrike Holm
ANNIE CRATCHIT, Bobs Frau:Corinna Horlebein
TINY TIM, deren Sohn:Hannah Bielke
MARTHA, deren Tochter:Sabine Brunnengräber
MRS. DILBER:Anna Dorn
GEIST, der vergangenen Weihnacht:Susanne Pein
GEIST, der gegenwärtigen Weihnacht:Sonja Denefleh
GEIST, der zukünftigen Weihnacht:Sonja Nickel
WEIHNACHTSLIEDERSÄNGER:Markus Rothenheber
MAUS:Johanna Christof

SPENDENSAMMLER:
Christiane Reinhard, Huyen Nguyen und Ariane Rehn

Kinder- und Jugendschola St. Nazarius unter der Leitung von Petra Weis

Regie: Tobias Diehl
Regieassistenz: Eva Diehl, Isabel Gossmann und Annika Osche

Bühnenbild: Bernhard Adrian, Walter Heinz und Hans Jäger – Kostüme und Requisite: Erika Koob – Frisuren und Maske: Christa Kumpf und Dorothea Lutz – Ton und Beleuchtung: Stephan Koob, Markus Kaiser und Robert Schiffner – Technische Gesamtleitung: Bernhard Adrian – Musik Arrangements: Marcus Kaiser – Grafische Gestaltung: Hubert Brunnengräber – Organisation: Saskia Horlebein, Alexander Ruh, Cornelia Matz und Verena Fushöller – Öffentlichkeitsarbeit: Tobias Diehl