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2006 Alice im Wunderland

von Lewis Carroll

Inhaltsangabe

Eines Nachmittags sitzt Alice unter einem Baum, während ihr das Kindermädchen vorliest und träumt vor sich hin. Da entdeckt sie ein weißes Kaninchen im Jackett, das ständig auf seine Uhr sieht und murmelt: „Ich komme zu spät“. Es verschwindet eilig in einem Baum. Alice folgt ihm und fällt in ein tiefes Loch hinunter. Dann findet sich Alice plötzlich in einem Raum mit zahllosen verschlossenen Türen wieder. Von dem Kaninchen fehlt jedoch jede Spur. Sie findet einen Schlüssel, mit dem sie die kleinste Tür aufsperren kann. Dahinter liegt ein wunderschöner Garten einladend im Sonnenschein. Alice gelangt zum Haus des weißen Kaninchens. Neugierig geht sie hinein und findet einen Kuchen mit einem Zettel vor. „Iss mich!“, steht darauf, und die folgsame Kleine isst ein Stück. Oh weh, plötzlich beginnt sie zu wachsen und füllt schließlich das ganze Zimmer aus. Als das Kaninchen das Malheur bemerkt, wird es sehr ärgerlich und holt seine Nachbarn zur Hilfe. Alice isst etwas anderes und schrumpft wieder. Deprimiert flüchtet sie in den Wald, wo sie eine Raupe trifft, die ihr hilft, endlich wieder ihre normale Größe zu erlangen. Auf der Suche nach dem Heimweg kommt Alice zum Haus der verrückten Herzogin, die ein Ferkel wie ein Baby hätschelt und ständig Pfeffer streut, sodass alle niesen müssen. Alice trifft dort die Grinsekatze, die verschwinden kann, während ihr Grinsen noch eine Weile zu sehen ist. Diese gibt ihr den Rat, den eigenartigen Schnapshasen, die Schlafmaus und den verrückten Hutmacher zu besuchen, die gerade eine Teeparty veranstalten. Die Teegesellschaft ist allerdings so verrückt, dass Alice wieder geht. Sie kommt in einen Garten, in dem Spielkarten die weißen Rosen, die versehentlich gepflanzt wurden, rot anmalen. So wollen sie der Strafe der Herzkönigin entgehen, deren Hobby es ist, jedem den Kopf abschlagen zu lassen. Kurz darauf trifft sie auf Herzkönig und Herzkönigin mit ihrem Spielkartenhofstaat. Sie fordern Alice auf, mit ihnen Croquet zu spielen, wobei ein Flamingo als Schläger und ein Igel als Ball dienen. Es entsteht ein heilloses Chaos und am Ende werden alle, bis auf Alice, von der Herzkönigin zum Tode verurteilt. In einer Gerichtsverhandlung anschließend wird geklärt, wer die Törtchen der Königin geklaut hat. Gerade als Alice aussagen soll, wächst sie wieder. Bald ist sie so groß, dass Panik im Gericht ausbricht und alles drunter und drüber geht. Alice erwacht erleichtert im elterlichen Garten. – Was für ein seltsamer Traum.

Premiere:
Samstag, 16. Dezember 2006 / 15.00 Uhr

Weitere Aufführungen:
Samstag, 16. Dezember 2006 / 19.00 Uhrr
Sonntag, 17. Dezember 2006 / 14.00 Uhr
Sonntag, 17. Dezember 2006 / 18.00 Uhr

Spieler:

ALICE:Namie Rink-Frohmaier
ALICES SCHWESTER:Denise Kleisinger
WEISSEs KANINCHEN:Max Zobel
EGON EIDECHSE:Ezgi Sener
BLAUE RAUPE:Sabine Brunnengräber
LAKAI:Franziska Jünge
HERZOGIN:Carolin Meng
GRINSEKATZE:Sabrina Fischer
KOCH:Daniel Blessing
HUTMACHER:Damien Özcan
SCHNAPSHASE:Benedikt Fleischmann
SCHLAFMAUS:Sina Wilhelm
HUMPY-DUMPY:Anna-Lena Geis
HERZKÖNIGIN:Johanna Hinterthan
HERZKÖNIG:Markus Hinterthan
GREIF:Sebastian Mühlnickel
FALSCHE SUPPENSCHILDKRÖTE:Andreas Englert

KARTENSOLDATEN: Ela Sener; Nina Pavic und Tom Halbritter

Regie: Susanne Pein / Dennis Fischer und Max Halbritter

Bühnenbild: Bernhard Adrian, Hans Jäger, Walter Heinz und Albert Koob – Kostüme und Requisite: Erika Koob – Frisuren und Maske: – Mechthild Eikmeier, Rita Renner und Silke Truber – Ton und Beleuchtung: Daniel Helwig und Stephan Koob – Spezieneffekte: Daniel Helwig – Technische Gesamtleitung: Bernhard Adrian – Organisatins Team: Hannah Bielke und Janina Horlebein – Titelbild: Sabrina Fischer – Grafische Gestaltung: – Hubert Brunnengräber – Öffentlichkeitsarbeit: Susanne Pein, Dennis Fischer und Max Halbritter – Fotos: Volker Brink