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2012 Schneider Wibbel

von Hans Müller-Schlösser (VVB Verlag Norderstedt)

Schneider Wibbel

Inhaltsangabe

Wegen Majestätsbeleidigung wird Schneidermeister Anton Wibbel zu vier Wochen Gefängnis verurteilt. In der Nachbarschaft sorgt dieser Umstand für jede Menge Klatsch und Tratsch: Witwe Fitzkes und Frau Schibulka sind wie immer bestens in Bilde. Ihre ausgeprägte Beobachtungsgabe und vor allem die unkonventionellen Schlüsse, die sie ziehen, sorgen für einige Verwicklungen.

Wibbel ist verzweifelt, er kann unmöglich in den Arrest gehen, denn in seiner kleinen Schneiderwerkstatt hat er alle Hände voll zu tun. Er überzeugt mit Hilfe seiner gewieften Frau Fin den Gesellen Zimpel, die Strafe für ihn abzusitzen. Doch Zimpel verstirbt während der Haft an einer chronischen Lungenentzündung. Anton Wibbel befürchtet nun, den Rest seines Lebens in seinem Versteck, einem kleinen Kabuff in seiner Werkstatt, verbringen zu müssen. Hilflos muss er von dort mit anhören, wie sein anderer Geselle Mölfes die Gunst der Stunde zu nutzen weiß, um seiner Frau Fin Avancen zu machen.

Der von Eifersucht und Lebensangst geplagte Mann muss schließlich heimlich vom Fenster aus seinem eigenen Trauerzug beiwohnen. Sichtlich gerührt stellt er fest: "„Wat bin ich doch für’ 'ne schöne Leich!"“

Um wenigstens ab und zu am Leben teilnehmen zu können, muss sein geliebtes Spitzbärtchen daran glauben und Fin färbt ihm die Haare. Im Schutze der Dunkelheit schleicht Wibbel jede Nacht verkleidet aus dem Haus. Das bleibt der wachsamen Nachbarin Witwe Fitzkes natürlich nicht verborgen. Sie vermutet einen Eichbrecher und holt die Polizei. Wibbel wird schließlich gestellt und den herbeigeeilten Nachbarn vorgeführt. Dank der Geistesgegenwart von Fin kommt Anton noch einmal mit einem blauen Auge davon und das Ganze nimmt für (fast) alle ein gutes Ende.

 

Premiere:
Freitag, 18.Mai 2012 / 20.00 Uhr

Weitere Aufführungen
Samstag, 19. Mai 2012 / 20.00 Uhr
Sonntag, 20. Mai 2012 / 20.00 Uhr
Freitag, 25. Mai 2012 / 20.00 Uhr
Samstag, 26. Mai 2012 / 20.00 Uhr


Spieler:

ANTON WIBBEL, Schneidermeister: Knuth Pettersson
FIN, seine Frau: Christine Andes
MÖLFES, erster Geselle: Markus Reeg
ZIMPEL, zweiter Geselle: Timo Keim
KRÖNKEL, ein Freund: Hajo Neumann
KNIPPERLING, Studienrat: Roland Koob
HEUBES, Oberst im Schützenverein: Peter Folz
WITWE FITZKES, eine Nachbarin: Berthild de Raadt
FRAU SCHIBULKA, andere Nachbarin: Tanja Dohrmann
POLIZIST: Albert Koob

TRAUERGÄSTE: Inge Schnitzer, Kerstin Grabelus, Christa Kumpf und Christel Mischler

MUSIKANTEN: Martin Eichhorn (Klarinette), Michael Heinbach (Tuba), Martin Stenner (Tenorhorn) und Georg Heger (Große Trommel)  

Regie: Peter Folz

Souffleuse: Erika Koob - Bühnenbild und Bauten: Bernhard Adrian, Hajo Neumann, Albert Adams, Walter Heinz und Fritz Straub – Kostüme und Requisiten: Berthild de Raadt und Annemie Schmidt – Frisuren und Maske: Christa Kumpf, Christel Mischler und Rita Renner – Ton und Beleuchtung: Daniel Brunnengräber, Gerda Brunnengräber und Stephan Koob – Technische Gesamtleitung: Bernhard Adrian – Grafische Gestaltung: Hajo Neumann, Hans de Raadt und Peter Folz – Öffentlichkeitsarbeit: Christine Andes – Kartenverkauf: Erika und Albert Koob – Fotos: Hans De Raadt