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1991 Das Fenster zum Flur

von Curth Flatow und Horst Pillau

Inhaltsangabe

Die resolute Portiersfrau Anni Wiesner kann von ihrem Fenster im Flur eines Berliner Mietshauses alles beobachten, was ihm Hause vorgeht. Dabei will sie auch immer gerne dem Glück auf die Sprünge helfen. Anni Wiesner ist eine sehr agile Frau um die Fünfzig, deren einziger Wunsch es ist, dass ihre Kinder später einmal nicht wie der Vater die Straßenbahn fahren oder wie sie den Treppenflur wischen müssen. Ihre Tochter Helen kommt eines Tages mit einem kleinen Sohn mutlos und enttäuscht aus Amerika zurück. Für die Mutter droht eine Welt einzustürzen, denn Helen findet bei dem wackeren Klempner Seidel, den sie einst verschmähte, ihr Glück. Inge, die jüngste Tochter, die unbedingt Ballerina werden wollte, arbeitet als Kellnerin und ist mit dem polnischen Musiker Kowalski verheiratet. Und Herbert, ihr ganzer Stolz, will das Medizinstudium aufgeben. Vater Wiesner wird von einer Krankheit heimgesucht und muss seinen geliebten Beruf als Straßenbahnfahrer aufgeben. Alles lehnt sich plötzlich gegen die Mutter auf, die immer gerne mit fragwürdigem Erfolg Schicksal spielt. Spät, doch nicht zu spät, muss sie erkennen, dass jeder Mensch sein eigenes Leben führen will und muss, und dass sich Glück und Erfolg nicht dirigieren lassen.

Premiere:
Samstag, 20. April 1991 / 20.00 Uhr

Weitere Aufführungen
Sonntag: 21. April 1991 / 20.00 Uhr
Samstag: 27. April 1991 / 20.00 Uhr
Samstag: 28. April 1991 / 20.00 Uhr

Spieler:

KARL WIESNER, Straßenbahnführer:Roland Koob
ANNI WIESNER, seine Frau:Edeltraud Silberzahn
HELENE, deren Tochter:Jutta Helfert
INGE, ihre jüngere Schwester:Mechthild Adrian
HERBERT, ihr Sohn ein Medizinstudent:Volker Albert
TOMMY, Helenes Sohn:Marco Graf
ERICH SEIDEL, Klempnermeister:Hans-Jürgen Brunnengräber
ADAM KOWALSKI, polnischer Musiker:Holger Metz

Regie: Karl-Heinz Diehl

Souffleuse: Edith Diehl und Xenia Rosales– Bühnenbild: Hans Jäger – Kostüme und Requisite: Erika Koob – Frisuren und Maske: Irmhild Bender – Ton und Beleuchtung: Hermann Heinbach und Stephan Koob – Technische Gesamtleitung: Bernhard Adrian – Kartenverkauf: Erika und Albert Koob