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2007 Das Haus in Montevideo

von Curt Goetz (Verlag Felix Bloch Erben Berlin)

Inhaltsangabe

Der äußerst tugendhafte Oberlehrer Professor Doktor Traugott Hermann Nägler führt mit seiner Frau Marianne und den 12 Kindern ein glückliches Leben. Viele Jahre zuvor hatte er seine Schwester wegen einer unehelichen Schwangerschaft aus der Familie verstoßen. Eines Tages überbringt ihnen der Pastor die Nachricht von deren Tod und teilt mit, dass Atlanta, seine älteste Tochter erben würde. Er reist gemeinsam mit dem Pastor und Atlanta nach Montevideo, wo seine Schwester gelebt hatte. Das Wohnhaus der Verstorbenen, in welchem sich viele junge Mädchen aufhalten, hält Traugott Nägler aufgrund zweideutiger Aussagen der Hausverwalterin für ein Bordell. Der Pastor jedoch sorgt schließlich für Klärung: Die Verstorbene hatte unter dem Künstlernamen Maria Machado als Sängerin Karriere gemacht und gründete eine Stiftung für alleinstehende junge Mädchen und ledige Mütter. Es stellt sich heraus, dass ihr Testament eine Klausel enthält, die besagt, dass, sollte in der Familie des Bruders ein uneheliches Kind zur Welt gebracht werden, die Mutter dieses Kindes ihr beträchtliches Vermögen erbt. Diese Klausel ist zeitlich auf ein Jahr begrenzt. Ohne deren Wissen ist Atlantas Verlobter Herbert mit nach Montevideo gereist. Traugotts Tugendhaftigkeit gerät ins Wanken. Schließlich hofft die Gemeinde auf großzügige Spenden. Nägler versucht Herbert durch zweideutige Andeutungen (“„Man könnte nun ja auch den Nachtisch vor der Suppe essen“”) dazu zu bringen, seine Tochter zuerst zu schwängern und später zu heiraten. Herbert versteht die Andeutungen aber nicht, und Traugott  beschließt, auf das Erbe zu verzichten. Zurück in Deutschland ist natürlich die Enttäuschung über das entgangene Erbe groß, Traugotts Entscheidung wird akzeptiert, und schließlich werden Heiratsvorbereitungen für Atlanta und Herbert getroffen. Die Hochzeit soll auf dem Schiff Atlanta stattfinden, auf dem bereits Traugott und Marianne geheiratet hatten und nach dem sie auch ihre älteste Tochter benannt haben. Weil das Schiff aber nach aktuellster Vermessung um 27 Zentimeter zu kurz ist, um noch als Schiff zu gelten verfügt der Kapitän nicht über das Recht, Ehen zu schließen. Aus diesem Grund wurden alle jemals auf der Atlanta geschlossenen Ehen für ungültig erklärt, auch die Ehe von Traugott und Marianne. Die Klausel aus dem Testament ist somit erfüllt: Marianne Nägler hat in Traugotts Hause sogar 12 uneheliche Kinder geboren und großgezogen und ist somit die Erbin des Vermögens.

Premiere:
Freitag, 11. Mai 2007 / 20.00 Uhr

Weitere Aufführungen:
Samstag, 12. Mai 2007 / 20.00 Uhr
Mittwoch, 16. Mai 2007 / 20.00 Uhr
Freitag, 18. Mai 2007 / 20.00 Uhr
Samstag, 19. Mai 2007 / 20.00 Uhr

Spieler:

PROF. DR. TRAUGOTT HERMANN NÄGLERPeter Folz
MARIANNE, seine FrauChristine Andes
deren Kinder 
ATLANTAAna Trifan
PARSIFALMarkus Hinterthan
WOTANMax Zobel
FRICKAMelinda Fleischmann
FREYASina Wilhelm
FAFNERSven Seidel
FASOLDJens Hue
OKTAVIALaura Blust
NONALea Bohrer
DECIMAMona Helm
LOHENGRINSebastian Mühlnickel
ULTIMAAnna Helm
weitere Personen 
PASTOR RIESLINGRoland Koob
HERBERT KRAFT, IngenieurMax Halbritter
BÜRGERMEISTERHeinz Schnitzer
MADAME DE ROCCOJutta Helfert
BELINDACarolin Meng
CARMENCITASabine Brunnengräber
RAQUELFranziska Jünge
DOLORESJohanna Hinterthan
RICHARDO CORTEZ, ein AnwaltAlbert Koob

Regie: Karl-Heinz Diehl

Souffleuse: Inge Schnitzer – Bühnenbild: Hans Jäger und Walter Heinz – Kostüme und Requisite: Erika Koob, Annemie Schmidt und Berthild de Raadt – Frisuren und Maske: Christa Kumpf, Simone Draudt, Dorothea Lutz und Andrea Helm – Ton und Beleuchtung: Daniel Brunnengräber und Daniel Helwig – Technische Gesamtleitung: Bernhard Adrian – Grafische Gestaltung: Hubert Brunnengräber – Öffentlichkeitsarbeit: Christine Andes – Kartenverkauf: Erika und Albert Koob – Fotos: Holger Brink